Korrekturen und Ergänzungen

Folge 41

Kurz kommentiert: "Grüße aus Haiti" Enno Munzel hat als Kandidat im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf nicht mehr als 1% der Stimmen geholt, sondern 0,8%. Es waren aber 1437 Stimmen - und das ist dennoch ein Achtungserfolg. Und Enno Munzel ist auch nicht, wie damals allgemein in Medien und nun auch von mir falsch verbreitet, der jüngste Kandidat Deutschlands gewesen. In Freiburg trat ein 18-Jähriger für die Republikaner an und war damit noch jünger als Enno.

Folge 37

Beitrag "10 Kochsendungen zum Kotzen": Bei der "Küchenschlacht" (Platz 3) haben sich versehentlich auch Bilder der Sendung "Lafer! Lichter! Lecker!" mit hineingemogelt.

Folge 36

Kurz kommentiert: Im Zusammenhang mit dem Fisting-Versprecher habe ich die Äußerung getätigt: "Fragen Sie dazu den schwulen Nachbarn Ihres Vertrauens oder so". Dies sollte nichts weiter als eine flapsige Bemerkung sein. Diskriminierend war sie ganz sicher nicht gemeint. Ich behaupte aber schon, dass unter Schwulen der Begriff "Fisting" geläufiger ist. Dass natürlich auch Heterosexuelle dies praktizieren ist zweifelsohne richtig.

Faktor 8: Die im Beitrag erwähnte Galileo-Sendung war nicht "Galileo Mystery", sondern ein "Galileo Spezial". Mysteriös war die Sendung trotzdem.

Folge 34

Beitrag "Politik im toten Winkel": Irrtümlicherweise ist bei der Grafik, die die Logos der etablierten Parteien zeigt, statt der Linken die PDS zu sehen. Dies ist ein unbeabsichtigter Fauxpas gewesen und sollte kein Seitenhieb in Richtung Linkspartei sein. Die Grafik war einfach nicht mehr aktuell. Es kam das Gerücht auf, ich hätte womöglich Geld erhalten von der Piratenpartei. Welch ein Unsinn! Selbst für den Wahlwerbespot, den ich im Frühjahr für die Piratenpartei gedreht habe, habe ich kein Geld erhalten. Mir ging es darum, eine kleine Partei mit, wie ich finde, guten Ansätzen ein bisschen bekannter zu machen. Da ich weiß, dass die Zuschauer von Fernsehkritik-TV einen eigenen Kopf zum denken haben, kam mir nicht eine Sekunde in den Sinn, hier billige Wahlpropaganda zu betreiben.

Beitrag "10 abstruse Sendungen, in denen irgendwas gesucht wird": Einige der Platzierungen waren wohl für manche Zuschauer nicht passend für die Überschrift des Rankings. In der Tat habe ich ein paar Sendungen mit hineingequetscht, weil ich sie gern auf diesem Wege mit erledigen wollte. Die Laubenpieper von Pankow suchen eben ein bisschen Ruhe abseits des Hauptstadtlebens - passt doch ;)

Folge 33

Beitrag "Sixpack am Sonntag": Ich wurde zu Recht darauf aufmerksam gemacht, dass auch früher schon in den dritten Programmen Sport-Sendungen am Sonntagabend gelaufen sind. Dennoch bleibe ich dabei: Das Erste hat hier Bundesliga-Rechte erworben, OHNE vorher darüber nachzudenken, was damit gemacht wird. Und das Chaos am Sonntagabend in den Dritten ist ja nicht zu bestreiten.

Beitrag "Drei gegen Illner": Viele haben den Beitrag nicht so recht verstanden. Im Grunde genommen ist das, was ich gezeigt habe, so im Fernsehen gelaufen - lediglich die Musik von "Wer wird Millionär?" habe ich drunter gelegt.

Folge 32

Beitrag "Große Loks und dicke Möpse": Hier kam wieder die Kritik auf, dass ich einerseits etwas Gezeigtes kritisiere, es aber zugleich selbst noch einmal zeige. Das ist ein grundsätzlicher Dissens, dem ich mich immer wieder stellen muss. Ich möchte, dass der Zuschauer in dem Moment das sieht, was er auch im Fernsehen so gesehen hätte - nur so kann ich einen gewissen "Schockeffekt" erzielen, der manchmal notwendig ist, um deutlich zu machen, wie weit Fernsehen mitunter geht.

Folge 21

Beitrag "Rätselhafte Peinlichkeiten": In dem Beitrag wird die Quizfrage "Welcher Deutsche wurde in die Liste der zehn denkwürdigsten Olympioniken aufgenommen?" von mir (und Günther Jauch) als Dusseligkeit der ARD-Redaktion dargestellt. In Wahrheit war es natürlich zulässig, die Frage so zu stellen, denn die Frage suggerierte ja nicht unbedingt, dass alle Antworten Olympioniken sein müssen, sondern lediglich die richtige Antwort. Die Reaktion der anderen auf Günther Jauchs Hinweis, dass Dirk Nowitzki kein Olympionik war, zeigt aber, dass offenbar niemand außer Jauch wusste, was überhaupt ein Olympionik ist.

Beitrag "TIMM": Ich wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass "TIMM Today" keine Nachrichtensendung ist, sondern ein Magazin, da es Beiträge beinhaltet, die nicht unbedingt tagesaktuell sein müssen. Dies sehe ich ein, finde aber dennoch, dass eine Sendung mit diesem Titel suggeriert, sie sei eine Nachrichtensendung - zumal sie u.a. parallel zur "Tagesschau" gesendet wird.

Beitrag "Frag doch den Faschistomaten": Hier wurde ich darauf hingewiesen, dass das Wort Faschismus seinen Ursprung in der Mussolini-Bewegung in Italien hat. Das ist richtig. Der Begriff Faschismus wird heutzutage aber auch im Zusammenhang mit dem Dritten Reich und Rechtsextremismus im Allgemeinen verwendet. Im Übrigen brauchte ich ein passendes Wort für das Wortspiel - "Rechtsextremistomat" oder "Totalitäromat" klingt einfach nicht gut. Man möge mir diese künstlerische Freiheit verzeihen.

Folge 20

Beitrag "Auf der Sonnenseite des Fernsehens": Angesichts des kontroversen Themas haben mich viele E-Mails und Forumseinträge erreicht. Im Zusammenhang mit dem Thema Klimawandel wurde kritisiert, dass ich behauptete, es sei bis heute nicht endgültig bewiesen, dass der Mensch schuld daran ist. Ein Meterologe wies mich daraufhin, dass die gemessene Wahrscheinlichkeit sehr hoch sei, dass der Mensch eben doch die Schuld trägt. Insofern sei es bewiesen. Diese Ansicht kann man haben. Ich erinnere aber an dieser Stelle an Galileo Galilei, der im 17. Jahrhundert entgegen aller Meinungen die These vertrat, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Dafür wurde er gar vor Gericht gestellt. Wissenschaft ist nun mal keine demokratische Veranstaltung.

Kurz kommentiert: "Neuer Russland-Feldzug": Hier wurde mir unterstellt, ich hätte das russische Regime zu verharmlosend dargestellt. Mir ging es darum, deutlich zu machen, dass manches aus anderen Ländern schnell mal kritisiert wird, ohne es selbst besser zu machen. Tatsache jedenfalls ist, dass es eine "volksnahe" Befragungssendung deutscher Regierungschefs nicht gibt. Hier ist also auch auf Seiten der ARD ein Nachholbedarf.

Kurz kommentiert: "Versauter Rapper": In der Anmoderation wird von mir gesagt, dass Mike Adler gar kein Schauspieler, sondern Rapper sei. Dies wiederum führte zu Protesten von Rappern, die auch ihrerseits nicht in einen Topf mit ihm geworfen werden möchten. Im Gegenteil sei Adler sogar tatsächlich Schauspieler und habe bereits Theater gespielt. Wie man es dreht und wendet: Mehr Talent kann ich trotzdem nicht erkennen…

Folge 19

Kurz kommentiert "Privat lesen": Wie inzwischen allgemein bekannt ist, präsentiert Elke Heidenreich ihre Sendung "Lesen!" nicht im privaten Fernsehen, sondern im Internet. Zu dem Zeitpunkt, als dieser kleine Witz-Beitrag entstand, gab es jedoch entsprechende Spekulationen.

Folge 18

Beitrag "Die größte Sau im deutschen Fernsehen": Hier entstand offenbar der Eindruck, der von mir aus dem Off gesprochene Text repräsentiere meine persönliche Meinung. Vielmehr habe ich jedoch nur original zitiert aus dem Text des Politologen Gerd Strohmeier - wie übrigens auch in meiner Anmoderation gesagt.