Manchmal geschehen Dinge, die könnte man sich gar nicht ausdenken – weil niemand sie glauben würde. In einer Ulmer Kneipe wusch sich Fernsehkritik-TV-Zuschauer Manuel die Hände und traute seinen Augen nicht: Auf den Einmal-Papierhandtüchern sucht die Filmproduktion DrehReif Protagonisten für TV-Produktionen für RTL, Sat.1 und Pro 7 – und wir ahnen natürlich sofort, was für Sendungen das sein werden.

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Viel scheint die Firma Drehreif bislang nicht zustande bekommen haben. Die Webseite gähnt vor Leere, auf der Facebook-Seite finden sich lediglich Hinweise auf wenige unbedeutende Produktionen. Ob es da erfolgsversprechender ist, Leute auf öffentlichen Toiletten zu suchen?

Alle Witze und Sprüche á la “Erst kacken, dann zum Fernsehen” ersparen wir uns jetzt mal – sie liegen zu sehr auf der Hand.

Und Zuschauer Snakebite hat beim Brötchenkauf folgende Werbung auf einer Brötchentüte entdeckt:

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Werbung auf einer Backtüte – was das wohl wieder kostete? Das ZDF hat nicht nur eine Lizenz zum Gelddrucken, sondern auch zum Backtüte bedrucken. Stellt sich mal wieder die grundsätzliche Frage: Warum müssen öffentlich-rechtliche Sender eigentlich Werbung machen?

Diskussion dazu gerne HIER.


geschrieben am 08.11.2014 von Fernsehkritiker ·

Gegen den Rundfunkbeitrags-Service (alias GEZ) zu argumentieren erschien bislang ziemlich aussichtslos. Zu störrisch und unbeeindruckt wirkte dieser undurchsichtige Verein, als dass man mit Argumenten irgendwas erreichen könnte. Umso erstaunter bin ich, was mir Nicole und Michael geschrieben haben. Beide sind nämlich auch beinharte Rundfunkbeitrags-Verweigerer und haben sich sogar die Mühe gemacht, mit konkreten (zugegeben: reichlich absurden) Argumenten die Zahlung zu verweigern.

Aber der Reihe nach – zunächst kamen die typischen Zahlungsaufforderungen, wie auch ich sie schon mehrmals im Briefkasten hatte:

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Da beide sich die hartnäckigen Aufforderungen und Drohungen nicht gefallen lassen wollten, fingen sie an zu schreiben und zu argumentieren – wenn auch reichlich verschwörerisch und aggressiv:

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Nun könnte man sagen: Ist ja aller Ehren wert – aber es nützt ja vermutlich sowieso nichts. Doch plötzlich schreibt der Rundfunkbeitrags-Service dieser Tage Folgendes zurück:

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Das Erstaunliche ist zunächst einmal, dass der Rundfunkbeitrags-Service hier tatsächlich dem Antrag auf Zahlungsverweigerung zustimmt und alle bis dato gestellten Forderungen storniert (selbst Hartz-IV-Empfänger kriegen nie im Nachhinein eine Beitragsbefreiung). Erstaunlicher aber ist noch, dass sich eine Frau Klein namentlich meldet – üblich ist eigentlich, dass keine Namen in den Schreiben genannt werden. Hier ist es dann gleich die Abteilung “Recht und Personal”, die sich der Sache angenommen hat.

Bleibt die Frage: Was haben Nicole und Michael richtig gemacht, dass ihre Argumentation sogar in der Rechtsabteilung des Rundfunkbeitrags-Services landete? Zwar weist das Schreiben die Argumente formal zurück – aber warum sollte dann auf die Forderung verzichtet werden? War man bei der GEZ einfach nur genervt von der Hartnäckigkeit oder gibt es womöglich tatsächlich einen schwachen Punkt, mit dem man als Beitragsverweigerer durchkommt?

Kleiner Hinweis noch zur Klarstellung: Ich mache mir die Argumentation des Paares (“kein souveräner Staat” etc) nicht zu eigen, sondern halte das ebenfalls für verschwörerischen Unfug. Mir geht es lediglich um die Dokumentation des Vorgangs.

Diskussion dazu HIER.


geschrieben am 30.10.2014 von Fernsehkritiker ·

Manchmal passieren Sachen, die einen wirklich wundern. Ich habe gestern Abend einen Link zu einer interessanten Übersicht der bislang durchgeführten (und leider gescheiterten) Verfahren gegen den Rundfunkbeitrag getwittert. Das sah so aus:

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Die Pressestelle der ARD, die ebenfalls auf Twitter vertreten ist, retweete daraufhin meinen Tweet – vermutlich, weil sie es genüsslich ihren Followern mitteilen wollte:

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Tja – und was dann passierte, muss ich gar nicht weiter kommentieren. Sehen Sie hier mal eine Auswahl:

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Angesichts des geballten Zorns blieb der ARD-Pressestelle schließlich nur noch, folgenden Tweet vom Stapel zu lassen:

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Also, meine Stimmung ist gerade sehr gut!

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geschrieben am 27.10.2014 von Fernsehkritiker ·

Wie in Folge 144 bereits angekündigt, gibt es hier noch den kompletten Brainpool-Vertrag für Teilnehmer von “TV Total”-Checks zum Nachlesen. Die persönlichen Daten des Teilnehmers wurden aus nachvollziehbaren Gründen unkenntlich gemacht.

Auf Seite 1 findet sich oben in kleiner Schrift und sehr allgemein formuliert ein Hinweis darauf, dass Brainpool “diverse Late-Night-Shows” herstellt, die sich “humorvoll-kritisch” mit aktuellen Geschehnissen befassten. Um welche Sendung es konkret geht, wird aber nicht gesagt. Der entscheidende Punkt aber ist: Dass die Aufnahmen dann letztlich wirklich im Fernsehen gezeigt werden, davon ist nirgends direkt die Rede. Den Teilnehmern des Checks wurde erzählt, dass es sich lediglich um Testaufnahmen für ein Casting handelt – so sagt es zumindest Kandidat Sascha aus. Auch sei bei einigen Fragen böse geschnitten worden, um den Befragten besonders dumm aussehen zu lassen.

Urteilen Sie selbst – und staunen Sie, wie viele Rechte sich Brainpool vertraglich zusichern lässt:

 

 

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Ich habe Brainpool übrigens einen Fragenkatalog geschickt – bislang aber keine Antwort erhalten.

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geschrieben am 20.10.2014 von Fernsehkritiker ·

 

Im Verfahren Saalfrank gegen Fernsehkritik-TV sind wir nun einen Schritt weiter: Zwei von drei der von uns geladenen Zeugen sind heute vor dem Landgericht Köln erschienen – wenn auch unter Zwang: Jennifer und ihr Bruder Jens wurden von einer Gerichtsvollzieherin von Ostfriesland nach Köln gebracht – und zurück. Die Mutter blieb der Verhandlung krankheitsbedingt fern.

Aus meiner Sicht wurden viele Aspekte meines Beitrages aus Folge 77 noch einmal eindrucksvoll bestätigt. So berichteten sowohl Jennifer als auch Jens, dass sie unter Androhung einer Vertragsstrafe von mehreren tausend Euro immer wieder genötigt wurden, sich gegenseitig zu provozieren, um quasi „mehr Action“ zu haben – mit einem authentischen Fernsehbericht hat das aus meiner Sicht wenig zu tun.

Jennifer wiederholte auch die Aussagen ihrer Mutter, wonach das Kamerateam darüber gesprochen haben soll, dass es doch schön wäre, wenn der Hund sterben würde. Und dass Frau Saalfrank während der Dreharbeiten oft weg war, konnten beide auch bestätigen. Sie berichtete dem Gericht, dass sie unmittelbar danach nicht zum Arzt gehen durfte – dies habe sie erst nach Drehschluss erledigen können. Interessant war noch ein Aspekt, den ich in meinem Bericht gar nicht drin hatte: Jennifer sagte aus, ein Mitschüler sei vom Drehteam damals dazu aufgefordert worden, sie vor laufender Kamera mit dem Leben zu bedrohen.

Ein wichtiger Schritt in Richtung Aufklärung! Dennoch ist dieser Drops noch lange nicht gelutscht: Das Gericht wird am 15. Oktober verkünden, wie es weitergeht. Es ist wohl damit zu rechnen, dass das Gericht nun Zeugen der Gegenseite vorladen wird – in erster Linie Mitglieder des damaligen Produktionsteams.

Lustig, dass Schertz-Anwalt Zimmermann erneut versuchte, ein Teilurteil zu erstreiten (damit ist er schon einmal gescheitert) und diesmal vom Richter deutlich zurechtgewiesen wurde mit dem Hinweis, dass das Gericht sich in dieser Frage bereits positioniert hat (nämlich ablehnend).

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geschrieben am 24.09.2014 von Fernsehkritiker ·

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Tja, so kann es manchmal laufen. Das lädt man einen Clip bei YouTube hoch – und am Ende gibt es eine Trennung! So geschehen ist es nun Mario Max zu Schaumburg-Lippe, derzeit Teilnehmer der Sat.1-Trashsendung “Promi Big Brother”.

Was war passiert? Als ich am vergangenen Freitag sah, dass dieser dubiose Prinz Möchtegern in der absurden Show dabei ist, erinnerte ich mich sofort daran, dass ich über ihn mal einen Beitrag gemacht habe im Rahmen der kleinen Reihe “Bedauernswerte TV-Gesichter”. Dies war in Folge 54, also vor mittlerweile vier Jahren. Mario Max pries damals bei Astro-TV bemerkenswerte Artikel zu überteuerten Preisen an, zum Beispiel ein “Reichtums-Elixier” für 99,95 Euro. Man solle dies zum Beispiel auf seinen Kontoauszug sprühen und schon werde man reicher. Weil ich ja nun clever genug bin, so einen Big-Brother-Hype gleich mitzunehmen, habe ich noch am selben Abend genau diesen Beitrag bei YouTube hochgeladen. Selbstverständlich habe ich dies dann auch getwittert mit dem Hashtag #PromiBigBrother. Somit war es also kein großer Umweg bis auch die Redaktion der Sat.1-Show auf diesen Clip aufmerksam wurde. Offensichtlich war denen bis dahin nicht bekannt, mit welch zweifelhaften Geschäften der Pseudo-Prinz so sein Geld verdient – oder sie wollten es einfach nicht wissen.

Aber das Material war dann wohl doch zu interessant, um es zu ignorieren. Am Montag wurde die Szene mit dem Reichtums-Elixier zunächst in der Web-Show zur Sendung präsentiert – sogar mit ordnungsgemäßer Quellenangabe (ab 8:25):

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Cindy aus Marzahn kommentiert das Gezeigte empört und schließt mit dem Satz: “Der ist doch nicht ganz klar im Kopf.” In den Kommentierungen der Moderatoren, sowohl im Web als auch der Late-Night-Show bei Sixx, wird die Sache mit dem Reichtums-Elixier zum Running Gag. In der Late Night auf Sixx waren in der Nacht zum Mittwoch dann die Eltern von Mario Max zu Gast. Der blaublütige Stiefvater hat dem Herrn, der ja eigentlich Mario Wagner heißt, per Adoption seinen Namen gegeben. Das Paar wird erneut mit dem Ausschnitt aus meinem Clip konfrontiert – diesmal allerdings hat sich Sixx nicht so fair verhalten und einerseits den Schriftzug “Fernsehkritik.TV” wegretuschiert sowie andererseits nur “Quelle: YouTube” geschrieben:

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Die Mama wird nach Zeigen der Szene damit konfrontiert und verteidigt ganz unumwunden die Geschäftemacherei ihres Sohnes. Mehr noch: Sie hat sogar selbst so ein Fläschchen mitgebracht und sprüht damit im Studio herum. Überhaupt war der gesamte Auftritt des Paares bemerkenswert, wie auch Sixx selbst in einem Online-Artikel beschreibt.

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Während Prinzessin zu Schaumburg-Lippe also noch sehr entspannt (ich möchte fast sagen naiv) damit umgeht, scheint eine andere Dame inzwischen die Nase voll zu haben: Katharina Bösenecker, bis gestern offiziell Freundin von Mario Max, hat sich nun von ihm getrennt. Und bemerkenswert ist, was Jochen Bendel in der Sixx-Late Night dafür als Grund angibt (im Clip ab 10:30): “Sie möchte eigentlich nicht so gern mit jemandem zusammen sein, der so krumme Geschäfte macht… ich sage nur Reichtums-Elixier.” Ups… da bin ich also indirekt schuld daran, dass der geschäftstüchtige Prinz keine Freundin mehr hat (wovon er übrigens angeblich noch gar nichts weiß, da er ja in dem Haus solche News nicht mitgeteilt bekommt).

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Was die mangelhafte Quellenangabe angeht, zeigt sich Sixx nach einer Beschwerde meinerseits übrigens einsichtig: Heute Nacht soll der Clip in der Late Night Show abermals gezeigt werden – diesmal mit korrekter Quelle.

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geschrieben am 21.08.2014 von Fernsehkritiker ·

Tja, nun habe ich nach wie vor diesen sich elendig lang hinziehenden Prozess gegen Ex-“Super Nanny“ Katharina Saalfrank am Hals – und als wenn das noch nicht reicht, hat nun auch noch ihre Anwaltskanzlei Schertz Bergmann in eigener Sache Klage gegen Fernsehkritik-TV eingereicht. Wir halten diese Klage zwar für absurd – aber der deutsche Rechtsstaat muss wohl auch das aushalten.

Was war passiert? In der Postecke 130 vom 20. Februar 2014 hatte ich die These in den Raum gestellt, dass Frau Saalfrank nicht unbedingt die gesetzlichen Rechtsanwaltsgebühren zahlt, sondern stattdessen ein Honorar (entsprechende Passage ist aus der Postecke inzwischen herausgeschnitten). Eine Promi-Kanzlei, wie sich Schertz Bergmann ja selbst auch gern darstellt, arbeitet durchaus auch auf Honorar-Basis – schließlich tut das gut situierten Prominenten ja auch nicht so weh wie Otto Normalbürger. Die Tatsache, dass Schertz Bergmann im Zusammenhang mit Saalfranks Klage eine unglaubliche Menge Schriftsätze produzierte, ließ den Schluss zu, dass das über einen üblichen Anwaltstarif gar nicht zu refinanzieren ist – denn so wahnsinnig hoch ist der Streitwert ja nicht. Da habe ich in Sachen „Scheiß RTL“ ganz andere Dimensionen erlebt. Und bekanntermaßen errechnet sich das gesetzliche Honorar ja über den Streitwert. Zudem hatte ich noch in der selben Sendung unvorsichtigerweise den Namen Michael Wendler im Zusammenhang mit Schertz Bergmann fallen lassen, weil ich mich – zugegeben – falsch erinnerte, welche Promis die Kanzlei vor Gericht schon so vertreten hatte. Wendler gehört nicht dazu.

Schertz Bergmann schickte mir daraufhin eine Abmahnung und forderte eine Gegendarstellung dessen, was ich behauptet hatte. Zugleich sollte ich eine Unterlassungserklärung unterschreiben und einen saftigen Geldbetrag an Gebühren zahlen. Letzteres lehnte ich ab, sowie ich auch die Unterschrift unter die Unterlassungserklärung verweigerte. Stattdessen formulierte mein Anwalt ein eigenes Schriftstück, das ich der Kanzlei unterschrieben zusandte. Darin sagte ich zwar zu, dass ich die streitgegenständlichen Thesen nicht wiederhole, allerdings ohne Anerkennung der Rechtspflicht.

Und natürlich habe ich dann die Gegendarstellung in der darauffolgenden Postecke 131 vom 6. März verlesen. Zudem erklärte ich noch einmal mündlich und eindeutig, dass Michael Wendler nicht zum Mandantenkreis von Schertz Bergmann gehört. Nun war es so, dass ich die Gegendarstellung aus meiner Sicht zwar seriös und unmissverständlich vorgelesen hatte, mir ein paar Bemerkungen davor und danach aber nicht verkneifen konnte. Immerhin herrscht ja immer noch sowas wie Meinungsfreiheit in diesem Land.

Schertz Bergmann war damit aber nicht einverstanden, sondern schickte kurz darauf noch einmal einen Brief, in dem verlangt wurde, dass die Gegendarstellung wertfrei und klar abgegrenzt verlesen wird. Aber nicht mal das reichte ihnen: Sie verlangten darüber hinaus eine „Richtigstellung“, die jedoch inhaltlich der Gegendarstellung faktisch entspricht. Interessanterweise hatte Schertz Bergmann außergerichtlich angeboten, auf die Richtigstellung zu verzichten, wenn ich alle Kosten übernehme – jeder möge daraus seine eigenen Schlüsse ziehen. In Postecke 132 habe ich zumindest auf die Forderung, die Gegendarstellung noch einmal neutral zu verlesen, reagiert – indem nicht ich selbst diese verlas, sondern der Moderator unseres Magazins Netzprediger, bekannt unter dem Namen Untenein G. Blendet. Damit, so dachte ich, sei das nun endgültig geklärt. Ich dachte, dass inzwischen wirklich jeder Zuschauer der Postecke die Botschaft der Kanzlei, dass Frau Saalfrank ausschließlich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz die Anwaltskosten trage, nun verstanden hätte.

Und trotzdem lässt Schertz Bergmann nicht locker – und hat nun Klage eingereicht. Wenn man die Klageschrift liest, dann kriegt man schon fast Mitleid angesichts des jammerigen Tons, der darin an den Tag gelegt wird. Schetz Bergmann behauptet ernsthaft, meine Aussage in der Postecke hätte geschäftsschädigende Folgen für die Kanzlei, da ja nun angeblich kein Otto Normalbürger mehr dort anriefe, weil alle jetzt glaubten, Schertz Bergmann sei nicht zu bezahlen für einen Durchschnittsverdiener. Dass man sich selbst als Kanzlei für gut situierte Promis hinlänglich darstellt, verschweigt Schertz Bergmann natürlich. Die selbstdarstellerischen Talkshow-Auftritte von Herrn Schertz als „Promi-Anwalt“ haben da sicher mehr bewirkt als meine kleine Postecke es je könnte. Außerdem, so Schertz Bergmann weiter, sei es nicht statthaft, eine Gegendarstellung durch eine „Comicfigur“ verlesen zu lassen. Abgesehen davon, dass Untenein G. Blendet keine Comicfigur ist (jedenfalls ist mir kein Comic mit ihm bekannt), sondern eher eine Zeichentrickfigur, frage ich mich, wo das denn genau stehen soll, dass eine solche Figur keine Gegendarstellungen verlesen dürfe. Schließlich ist Untenein G. Blendet Moderator eines seriösen Online-Magazins.

Über die genauen Gründe dieser Klage lässt sich nur spekulieren. Natürlich weiß Schertz Bergmann, dass ich am Punkt Finanzen besonders empfindlich zu treffen bin. Immerhin kostet mich das Super-Nanny-Verfahren schon jede Menge Geld. Und dies ist nun nochmal eine Schippe obendrauf. Außerdem wird die Humorlosigkeit von Schertz Bergmann, die mir ja schon mehrmals in Gestalt von Anwalt Zimmermann gegenüber saß, deutlich. Wir haben es hier mit einer sehr selbstverliebt wirkenden Kanzlei zu tun, die mit Kritikern jeglicher Art gern hart ins Gericht geht (im wahrsten Sinne des Wortes). Ich hatte ja schon in einem früheren Blogtext dargelegt, wie diese Kanzlei einzuschätzen ist und mit welchen Methoden sie teilweise arbeitet.

Die entscheidende Frage am Ende ist, ob ich ausreichend dargelegt habe, dass Schertz Bergmann dem widerspricht, was ich in der Postecke 130 erzählt habe – aus meiner Sicht ist das so. Wir haben auch bereits eine umfassende Klageerwiderung bei Gericht abgegeben. Dies betrifft auch den Streitwert, den Schertz Bergmann aus unserer Sicht viel zu hoch angesetzt hat (bei 31.979,60 Euro). Schertz Bergmann scheint sich und diese Angelegenheit auch hier mal wieder wichtiger zu nehmen als sie in Wahrheit ist. Die Verhandlung vor dem Landgericht Berlin wird am 11. September um 11 Uhr im Altbau (1. Stock), Saal 143 stattfinden. Ob ich zugegen sein werde, ist noch nicht sicher.

Was die Forderung des Landgerichts München angeht, 556 Euro zu bezahlen trotz eines gewonnenen Prozesses (siehe Blogtext vom 9. August), werde ich wohl in den sauren Apfel beißen müssen. Es wird bereits mit Zwangsvollstreckung gedroht. Meine Hoffnung, die Gebühr könne noch um zwei Drittel gesenkt werden, hat sich zerschlagen: Dies sei bereits die verringerte Gebühr, teilte die Gerichtskasse mit. Wir werden formal prüfen lassen, ob es irgendeinen Weg gibt, die Drahtzieher von Primavera doch noch zur Rechenschaft zu ziehen. Die haben damals mit Abzocke die dicke Kohle gescheffelt – und ich darf nun alles bezahlen.

Apropos Kohle: Da durch das weitere eröffnete Verfahren nun auch noch Kosten zu begleichen sind (allein die Rechnung meines Anwalts liegt bei über 2000 Euro) und wir uns leider derzeit bei den laufenden Einnahmen tief im Sommerloch befinden (es ist beängstigend, wie wenig derzeit in die Kasse kommt), bin ich leider mal wieder an dem Punkt, dass ich um ein paar Spenden bitten möchte. Selbst der kleine warme Geldregen von RTL ist schon komplett aufgebraucht, die laufenden Kosten (Miete, Finanzamt, Gehälter etc) kennen keine Gnade. Da es leider in nächster Zeit immer wieder mal passieren kann, dass wir Ebbe in der Kasse haben, gibt es jetzt eine kleine Ampel, die sowohl auf der Massengeschmack-Startseite als auch auf der FKTV-Startseite zu finden ist. Diese leuchtet bei finanzieller Notlage rot, bei magerer Lage orange und bei guter Lage grün. Sie ist wirklich sehr klein, damit sie niemanden belästigt, da ich nicht möchte, dass Leute sich unter Druck gesetzt fühlen. Ich bekomme aber immer wieder mal die Frage, wie es bei uns gerade finanziell aussieht – dies soll sozusagen ein kleiner, unaufdringlicher Hinweis sein.

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Die Kontodaten für Spenden haben sich nicht geändert:

Paypal: [email protected]


Konto:

Holger Kreymeier
Hamburger Sparkasse
IBAN DE69200505501317468310
BIC: HASPDEHHXXX

VIELEN DANK!

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geschrieben am 12.08.2014 von Fernsehkritiker ·

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Am Sonntag hat sich Andy Sauerwein bei mir gemeldet. Andy ist ein Klavierkabarettist, u.a. trat er schon mal bei Night Wash auf. Am vergangenen Freitag meldete sich die Produktionsfirma Constantin Entertainment bei ihm, um ihn zum Casting für den “RTL Comedy Grand Prix” einzuladen, den der Sender einmal pro Jahr produziert. Wie gesagt: Es ging lediglich um das Casting, nicht um eine direkte Einladung zur Show. Da Andy Sauerwein eigentlich ganz gut im Geschäft ist (zumindest hat er diverse Auftritte im Jahr, wie man auf seiner Homepage sehen kann), interessierte ihn erstmal, welche Gage RTL denn zahlen würde. Die Dame am anderen Ende der Leitung erklärte ihm, er solle erstmal zum “Vorcasting” kommen und dann würde man über die Gage reden. Auf Andys Nachfrage, wer denn in der Jury sitze, erhielt er auch keine konkrete Antwort – dies werde erst im Herbst erschieden. Andy brauchte nicht lang, um per E-Mail das Angebot dankend abzulehnen.

Soweit erstmal unspektakulär. Andy fand den Vorgang so skurril, dass er auf seiner Facebook-Seite öffentlich postete, dass ihn gerade der “RTL Comedy Grand Prix” zu einem Casting eingeladen habe und er daran aber kein Interesse habe. Es verging kaum eine Stunde, als erneut sein Telefon klingelte und jemand von der Produktionsfirma dran war, um ihn in unfreundlichem Ton massiv zu drängen, diesen Kommentar “sofort” zu löschen, sonst würde er eine Menge Ärger kriegen. “Mir wurde ganz ausdrücklich gesagt, dass ich das nicht posten darf, ich dürfe NIEMANDEM davon erzählen, wörtlich: ‘keinen Kollegen, Partnern, Freunden, nicht mal der Familie’”, so Andy. Begründet wurde dies damit, dass die Show noch in der “Planungsphase” sei. Was in Wahrheit dahinter steckt, ist doch offensichtlich: RTL verkauft seinen “Comedy Grand Prix” immer so, als sei dies für jeden Comedian ein Traum, einmal auf dieser Bühne da im Fernsehen zu stehen. Wenn nun ein Künstler öffentlich mitteilt, dass er kein Interesse an dieser Sendung hat, dann sieht die Produktionsfirma rot. Zudem wird ja immer so getan, als würden sich Comedians in Scharen von selbst bewerben – dass die Macher in Wahrheit Kandidaten hinterher telefonieren müssen (und dann noch eine Absage erhalten), soll niemand wissen. Beim “Supertalent” auf RTL läuft das übrigens genauso.

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Tja, Pech gehabt: Andy hat zwar das umstrittene Posting von seiner Facebook-Seite gelöscht, lässt sich aber trotzdem nicht einschüchtern und hat stattdessen kurzerhand ein Lied über den Vorgang komponiert, das er bei YouTube zum Besten gibt. Insofern: Alles richtig gemacht, Andy!

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geschrieben am 11.08.2014 von Fernsehkritiker ·

Ich habe bekanntermaßen schon so einige Prozesse am Hals gehabt – und habe sie auch immer noch (neuerdings rückt mir auch noch die Kanzlei Schertz Bergmann auf den Leib, dazu demnächst mehr). Ein Prozess, den ich immerhin letztlich gewonnen hatte, war der gegen die Firma Primavera vor dem Landgericht München. Primavera war Produzent dubioser Call-In-Formate – etwa “Money Express” auf VIVA und weiterer undurchsichtiger Sendungen dieser Art in Österreich und der Schweiz. Der Berliner Call-In-Kritiker Marc Doehler hatte damals einen 75-minütigen Film geschnitten, in dem anhand diverser Beispiele gezeigt wurde, mit welch üblen Tricks Zuschauer betrogen wurden. Auch ich hatte diesen Film auf meine Seite gestellt – weswegen die Produzenten Primavera und der Mutterkonzern Mass Response gegen mich und Doehler mit allen Mitteln vorgingen. Über ein Jahr zog sich damals das Verfahren gegen Primavera hin, um dann im September 2011 äußerst unspektakulär zu enden: Die Firma war mittlerweile untergetaucht, es erschien schlichtweg niemand mehr von der Gegenseite. Nach einer vierwöchigen Frist erging ein Versäumnisurteil, somit hatte ich diesen Prozess gewonnen.

Mein damaliges Frohlocken über diesen Erfolg schlug recht schnell in Ernüchterung um, denn natürlich hatte ich damit gerechnet, nun zeitnah Anwalts- und Gebührenkosten zurückerstattet zu bekommen – immerhin war das eine Stange Geld, die ich nur dank hilfreicher Unterstützung von Spendern aus der Community bezahlen konnte. Doch irgendwie war da nichts zu machen. Die Gegenseite war untergetaucht – und das bedeutete auch für mich, dass ich trotz gewonnenen Prozesses leer ausging. Nach dem Motto: Wenn derjenige, der den Prozess bezahlen muss, nicht mehr da ist, dann musst DU eben ran.

Und das Ganze wird nun noch verrückter, denn fast drei Jahre später möchte das Landgericht München von MIR noch mehr Geld haben – obwohl ich, wie gesagt, den Prozess gewonnen hatte.

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Als ich im Januar erstmals Post bekam, hielt ich das Ganze für einen Scherz oder im besten Fall für ein Missverständnis. Dass ich all die bereits gezahlten Summen nicht wiedersehen würde, damit hatte ich mich inzwischen abfinden müssen. Aber noch einmal draufzahlen? Für was?

Inzwischen wurde ich von meinem damaligen Anwalt darüber aufgeklärt, was es mit diesen 556 Euro auf sich hat. Es ist ja so, dass Primavera eine Einstweilige Verfügung gegen mich erwirkt hatte. Wer nun glaubt, dass mit dem gewonnenen Prozess auch automatisch diese Verfügung aufgehoben wurde (zumindest wäre das nach meiner Logik die Schlussfolgerung), der irrt. Dies muss in einem separaten Verfahren beantragt werden. Und genau das ist damals geschehen. Natürlich ging auch dies zu meinen Gunsten aus, aber was die Kosten angeht, war es wieder die selbe Leier: Die Gegenseite, die eigentlich hätte zahlen müssen, ist nicht mehr existent – also werde ich zur Kasse gebeten. Und dennoch bleiben Fragen: Warum habe ich nie einen offiziellen Beschluss geschickt bekommen? Und warum braucht das Landgericht München zweieinhalb Jahre, um eine Kostenrechnung zu schicken?

Mein Anwalt von damals hat mir nun den Vorschlag gemacht, den Antrag auf Aufhebung der Einstweiligen Verfügung im Nachhinein wieder zurückzunehmen, dann würde sich die zu zahlende Gebühr auf ein Drittel verringern. Ja, Himmel Herrgott, von mir aus. Das Thema Call In ist schon lange gegessen – es ist mir vollkommen wurscht, ob der streitgegenständliche Film nun noch gezeigt werden darf. Und selbst wenn ich ihn trotz Verbot zeigen würde: Es ist ja niemand mehr da, der dagegen vorgehen kann.

Mich ärgert maßlos, wie viel Geld ich trotz gewonnenem Prozess blechen musste – Geld, dass ich in den aktuellen juristischen Auseinandersetzungen gut gebrauchen könnte. Also kleiner Tipp, falls Sie mal einen Prozess verlieren: Tauchen Sie einfach unter, machen Sie sich unauffindbar. Dann darf die Gegenseite alles zahlen, obwohl sie gewonnen hat. Ist doch echt gerecht, oder?

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geschrieben am 09.08.2014 von Fernsehkritiker ·

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Tja, so schnell geht das! Da haben wir uns gerade erst quasi in die Sommerpause verabschiedet – und schon sind wir zurück. Ab 1. August ist Massengeschmack-TV wieder mit allen Angeboten am Start. Acht verschiedene Magazine, dazu natürlich die beliebten Extras wie “Das Studio” und “Sendeschluss”, hat unser Portal inzwischen zu bieten – und das soll nicht das Ende sein. Ich habe die Pause auch nutzen können, um neue Gesichter anzufragen, Ideen zu entwickeln, eventuell Kooperationen einzugehen. Aber wie immer gilt: Über ungelegte Eier wird nicht gesprochen!

Die Seite an sich hatten wir ja bereits mit dem Start der Sommerpause überarbeitet. Neu ist u.a., dass man auch einen Clip einzeln kaufen kann ohne ein Abo abzuschließen. Bei den einzelnen Magazinen ändert sich nicht grundlegend etwas, aber hier und da ein paar Kleinigkeiten. Die fundamentalste Änderung ist die Zusammenlegung der Postecke und des Livetalks zur neuen Sendung “Massengeschmack direkt”, die erstmals am Mittwoch, den 13. August 2014 ab 19 Uhr live für alle Abonnenten übertragen wird. Es ist eine Live-Sendung, die Gelegenheit geben soll, mit mir (und ggf. auch einem Gast an meiner Seite) über unsere Formate, aber auch andere Themen zu sprechen – sehr reduziert, ohne Publikum, nur mit einer Kamera. Ich werde dabei, wie gehabt, E-Mails vorlesen (neu ist die Mail-Adresse [email protected], die Adresse [email protected] bleibt aber auch gültig), aber auch Fragen aus dem Live-Chat und über Skype-Anrufe beantworten. Der Turnus dieses Formates ist folgender: “Massengeschmack direkt” erscheint immer am Mittwoch vor der nächsten Fernsehkritik-TV-Folge, damit auch die freien Gucker noch Gelegenheit haben zu reagieren. Live kann die Sendung nur von Abonnenten geschaut werden, die Aufzeichnung wird dann aber unmittelbar danach für alle auf Massengeschmack-TV und auf YouTube veröffentlicht.

Was Fernsehkritik-TV selbst angeht, ändert sich konzeptionell nicht viel. Gute Nachricht für alle Studio-Zuschauer: Der Eintritt ist ab sofort kostenlos für alle unsere Sendungen mit Publikum, somit auch für FKTV. Es ist also nicht mehr notwendig, vorher ein Ticket kaufen zu müssen. Theoretisch kann es natürlich passieren, dass wir wegen Überfüllung dicht machen müssen (insbesondere wenn ggf. mal wieder ein prominenter Gast mit Anziehungskraft zu Besuch kommt), bislang ist das aber noch nicht der Fall gewesen. Im Gegenteil: Bei den anderen Sendungen mit Publikum, Pantoffel-TV und Pressesch(l)au, herrscht zumeist gähnende Leere. Deshalb wird Pressesch(l)au auch künftig freitags aufgezeichnet – in Kombination mit einer anderen Sendung, entweder Fernsehkritik-TV oder Pantoffel-TV. Erstmals wird dies am 8. August der Fall sein: Um 18 Uhr senden wir live Pantoffel-TV und vorher gegen 16 Uhr wird bereits Pressesch(l)au aufgezeichnet. Es lohnt sich dann also doppelt, ins Studio zu kommen. Die Aufzeichnungstermine von “Pressesch(l)au” können variieren und werden rechtzeitig vorher bekannt gegeben. Auch “Schlefaz” geht weiter. Am 1. August, also am selben Abend wie Fernsehkritik-TV, schauen wir dann ab 22 Uhr gern gemeinsam “Camel Spiders – Angriff der Monsterspinnen” auf Tele 5. Und für alle Besucher gibt es zwischen FKTV und “Schlefaz” dann noch eine besondere Premiere, nämlich vorab die 50. Folge von “Das Studio”, die mit 25 Minuten diesmal deutlich länger geht als die üblichen Folgen und eher ein Kurz-Spielfilm als eine Dokusoap-Parodie ist. Auf Massengeschmack-TV erlebt Folge 50 dann ihre Premiere am Sonntag, den 3. August – und zwar für alle, also auch Nicht-Abonnenten. Zusätzlich wird dann, wie gewohnt, die nächste Folge 51 nur für Abonnenten veröffentlicht.

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“Das Studio” Folge 50

Unsere beiden neuen Magazine Hoaxilla-TV und TonAngeber wechseln sich künftig immer am Mittwoch ab, TonAngeber Folge 2 erscheint am 6. August, Hoaxilla-TV am 13. August. Netzprediger wird vorübergehend von Dailyknoedel moderiert, da DarkViktory, der Zeichner und Sprecher von Untenein G. Blendet, im August mit seinem Großprojekt TubeClash ausgelastet ist. Was die Autoren für Netzprediger angeht, bin ich immer noch in Gesprächen. Definitiv neu dabei ist Rayk Anders, der mit seinem Format “Armes Deutschland” interessantes und kurzweiliges Infotainment liefert. Dailyknoedel, Rob Vegas und meine Wenigkeit bleiben an Bord, Nils ist aus Zeitgründen nicht mehr dabei.

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Bleibt noch etwas länger im Urlaub: Untenein G. Blendet

Pantoffel-TV konzentriert sich in Zukunft nur noch ausschließlich auf Filme und Serien. Die Trash-Kategorie wird weiter fortgesetzt, neu ist die Rubrik “Filmfehler”, die uns Mario präsentieren wird. In der Premiere am 8. August geht es dann auch erstmal um sein Lieblingsthema Bond-Filme. Auch die Rubrik “Original vs Remake” vom Asynchron-Team bleibt natürlich erhalten. Pasch-TV geht auch erstmal weiter wie gehabt. Auch wenn viele sich eine Live-Übertragung dieses Formates wünschen, können wir diesen Wunsch leider im Moment organisatorisch noch nicht erfüllen. Die Idee, eine bearbeitete Fassung und eine Uncut-Version zu releasen, ist aber eine Option, die wir uns überlegen.

So, dann kann es am 1. August ja wieder los gehen – mit der Live-Übertragung der 139. Folge von Fernsehkritik-TV, die u.a. einen Beitrag mit und über Jörg Kachelmann beinhaltet, mit dem ich in Berlin am Montag ein interessantes Interview führen konnte. Dieses gibt es dann natürlich auch in voller Länge für FKTV-Abonnenten auf Massengeschmack-TV zu sehen. Das Sommer-Sonderangebot für unser Komplettpaket ist zwar beendet. Es gilt aber weiter, dass jeder, der das Komplettpaket für ein halbes Jahr bucht, auf Wunsch als Geschenk eine DVD “Studio” oder einen FKTV-Kugelschreiber bekommt.

Bis kommenden Freitag!

Holger Kreymeier

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Zu Gast in Fernsehkritik-TV: Jörg Kachelmann

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geschrieben am 25.07.2014 von Fernsehkritiker ·
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